Wechsel Private Krankenversicherung - So wird er für Sie attraktiv:

Generell kann man sagen, dass sich der Wechsel zur privaten Krankenversicherung umso mehr lohnt, je jünger und gesünder ein Versicherter ist. Die monatliche Belastung kann dann sogar deutlich geringer ausfallen als bei der GKV. Problematisch kann es allerdings im Alter werden, denn mit der Wahrscheinlichkeit einer Zunahme ärztlicher Behandlungen steigt auch der Beitrag zur privaten Krankenversicherung mit fortschreitendem Lebensalter an. Damit allzu hohe Beitragserhöhungen kompensiert werden können, bilden die Anbieter sogenannte Altersrückstellungen, die bereits in den monatlichen Beitrag der privaten Krankenversicherung einberechnet sind. Es gibt aber immer wieder Fälle, bei denen sich ältere Versicherte den weiteren Anstieg ihrer Krankenversicherungsbeiträge nicht mehr leisten können. Dies trifft vor allem solche Beitragszahler, die sich von der günstigsten privaten Krankenversicherung beeindrucken lassen. Diese Tarife werben häufig mit unglaublich preiswerten Angeboten, doch es sollte jedem klar sein, dass man sich langfristig nicht für weniger als 60 Euro im Monat versichern kann. Gerade mit fortschreitendem Alter können diese Anbieter die Beiträge nicht stabil halten und müssen zum Teil extreme Anpassungen vornehmen. Deswegen ist ein aussagekräftiger Vergleich privater Krankenversicherungen auch nicht alleine auf den monatlichen Beitrag beschränkt, sondern muss auch die Beitragsstabilität sowie die Vertragsbedingungen und Leistungskataloge berücksichtigen. Diese kann man in diversen Tests privater Krankenversicherungen gegenüberstellen. Die beste private Krankenversicherung ist jedenfalls nicht zwangsläufig auch die billigste. Was günstig ist, stellt sich oft erst auf längere Sicht heraus, denn niemand bleibt ewig jung und gesund.